Halbzeit!

Halbzeit!



Platz 8 in der Tabelle, 26 Tore geschossen, 27 Gegentreffer kassiert, 16 Punkte und jede Menge neue Erfahrungen- so oder so ähnlich könnte das Fazit nach der ersten Saisonhälfte lauten.



Viele Änderungen gab es schon vor dem Start in die neue Saison. Nach den Aufstiegsspielen beendete Kapitän Sandra Karthaus ihre Karriere, bleibt den Scheidinger Landesliga-Damen aber weiterhin als Betreuerin erhalten. Co.-Trainer Marc Bannwitz, der zwar schon zur Rückrunde Anfang 2004 kam, blieb und wurd offiziell zum "Co." ernannt und aus der Mädchenmannschaft konnten Judith Hartung und Johanna Rohrer hochgeschrieben werden. Zudem konnten die Damen vom Bispingwald Maren Wildschütte in ihren Reihen begrüßen. Zu all dem gab es auch noch einen neuen Platz.
Zu Beginn der Saison lautete das Ziel: Klasse halten, was bis jetzt auch, mal mehr, mal weniger gut gelungen ist.



Betrachtet man die Hinrunde, so sieht man zwei gegensätzliche Mannschaften. Auf der einen Seite steht immer wieder der kämpferische Einsatz der Mannschaft, wie z.B. in Billerbeck. Ihm gegenüber steht der kollektive Totalausfall, siehe das Spiel gegen Pelkum. Auch gibt es Spiele, bei denen der Punktgewinn überaus glücklich war. Wenn man zum Beispiel an das Spiel in Sevinghausen denkt, dort traf der Gastgeber allein in der ersten Halbzeit dreimal Latte und Pfosten. Andererseits gab es auch Spiele, z.B. das letzte der Hinrunde gegen Erkenschwick, in denen ein Punktgewinn absolut gerechtfertigt gewesen wäre.
Desweiteren sind die SuS-Damen bei Ecken keine Bank. So kassierten sie bereits mehrer Gegentore nach einer Ecke (zuletzt im Spiel gegen Erkenschwick).
Weil die personelle Situation es oft nicht anders zuließ, wurden die Positionen ohne Ende gewechselt , so dass die Mannschaft in der Hinrunde viele verschiedene Aufstellungen ausprobieren konnte bzw. musste.



Diesem "Aufstellungs-Wirrwarr" vielen dann auch Steffi Kortmann und Kathrin Pieper "zum Opfer". Steffi wechselte vom Mittelfeld in die Verteidigung und Kathrin vom Sturm ins Mittelfeld. Trotz ihrem Positionswechsel ist Kathrin mit 13 Treffern unangefochtene Torschützenkönigin der Hinserie.
Außerdem brachte diese Saison eine Wortneuschöpfung zu Tage. Mittlerweile ist die Bezeichnung "Außenverteidiger" zum Lieblingswort des Trainers Vrej Zakaryan geworden, der ab und an "gerne sehr viel redet".
Kritikpunkt Nummer eins ist die Trainingsbeteiligung. Größtenteils ist sie als "mangelhaft" zu bezeichnen.
Somit bleibt nur noch zu sagen, dass eigentlich erst nach dem Nachholspiel gegen Dortmund abgerechnet werden kann, der gute Vorsatz fürs neue Jahr aber nur lauten kann: "Wir werden es besser machen!"

Bis dahin wünscht die gesamte Damenmannschaft allen Fans, Gönnern und Freunden einen guten Rutsch ins neue Jahr!





TSV Ihmert - SuS
FSV Sevinghausen - SuS